Willkommen beim BienenBuffet

Zusammen werden wir aktiv gegen das Insektensterben! Statt Mais säen wir eine bunte Wildblumenweide und geben damit der Natur so viel Raum wie möglich zurück!

Unsere Mission

Wir ersetzen konventionelle Ackerfläche durch naturbelassene Wildblumenweide.
Während die vielen bunten Blüten den ganzen Sommer lang für allerhand Insekten ein reichhaltiges Buffet mit herausragender Vielfalt entstehen lassen, bieten die Gräser und Halme idealen Schutz vor Feinden und Witterung. Die mehrjährig angelegten Flächen sind anschließend perfekte Winterquartiere bis dann im nächsten Jahr die Temperaturen wieder steigen und neue Blumen aufblühen.

Warum?

  1. Unser ökologischer Fußabdruck ist erschreckend: Alleine in Deutschland „verbrauchen“ wir mehr als doppelt so viel Fläche wie eigentlich zur Verfügung steht.
  2. Die Biomasse bei Fluginsekten hat sich seit 1989 um mehr als 75% verringert.  Insbesondere die Wildbienen bestäuben große Mengen von Blüten, weshalb auch unsere heimische Pflanzenwelt betroffen ist.

Projekte wie unser BienenBuffet gehen beide Probleme gleichzeitig an.

Das Projekt

Wie alles begann

Die Idee entstand in Bayern – wohl auch maßgeblich aufgrund des Volksbegehren „Rettet die Bienen“: Unterstützer bezahlen Landwirte für Flächen, die nicht genutzt werden sondern den Bienen und Insekten zur Verfügung gestellt werden. Als wir Mitte Februar davon hörten fanden wir diese Idee sofort gut und sahen keinen Grund, warum man dies nicht ebenfalls anbieten sollte. Nach nur 2 Wochen Vorbereitung begannen wir somit auf Startnext mit unserer Interpretation, dem BienenBuffet: https://www.startnext.com/bienenbuffet

Während der Finanzierungsphase im März haben uns mehr als 1.000 Personen mit einer Gesamtsumme von über 35.000 € unterstützt – wohl auch maßgeblich durch die hervorragende Berichterstattung von Presse, TV und Radio. Dies übertraf unsere Erwartungen um Längen – gerechnet hatten wir mit bis zu 8.000 m².

Daher haben wir uns entschlossen, eine Gesamtfläche von 3,7 ha (37.000 m²) erblühen zu lassen:

  • Den Großteil von 2,5 ha (25.000 m²) mit einer sehr hochwertigen, mehrjährigen Blühmischung
  • Weitere 1,2 ha mit einjährigen Mischungen: „Farmaja“ von der Farmsaat AG und „Brache mit Honigpflanzen“ von L. Stroetmann Saat.
Die mehrjährige Mischung können wir mit dem vorhandenen Budget bis mindestens 2020 stehen lassen, daher haben wir diese sehr sorgfältig ausgesucht. Leider hatte sie aber auch eine sehr lange Lieferzeit, wir konnten sie erst Anfang Mai aussäen. Die einjährigen Mischungen kamen von lokalen Anbietern und waren schnell geliefert. Eigentlich wollten wir alles zusammen einsäen um nachher besser vergleichen zu können. Wir haben sie aber dann doch bereits am 25. April ausgebracht, denn das ideale Wetter konnten wir uns einfach nicht entgehen lassen.

Nach jeweils ca einer Woche konnten wir dann die ersten Keimlinge sichten (siehe Beitrag: Aus Schwarz wird Grün). Sie haben sich alle nach und nach zu den ersten Pflanzen entwickelt, bis wir schließlich nach etwa einem Monat (am 8. Juni) die ersten Blüten hatten (siehe Beitrag: Die ersten Blüten sind da!).

Seit dem entwickelten sich die einzelnen Flächen immer weiter. Pflanzenarten kamen und gingen, machten Platz für ihre Nachfolger, und sorgten so für stetigen Wandel.

Ausblick

Nun, da sich der Sommer allmählich verabschiedet und die einjährigen Teilflächen ihren Dienst bald getan haben machen wir uns Gedanken, was wir im nächsten Jahr anlegen werden. Vermutlich wird es wieder ein Mix aus mehrjährigen und einjährigen Teilstücken. Abonniere unsere News wenn du auf dem Laufenden bleiben willst!

Die nach wie vor durchweg positive Berichterstattung in den unterschiedlichsten Medien (siehe Kategorie „Über uns„) reißt nicht ab. Immer mehr Interessierte nutzen ihre Chance und werden mit ihrer Spende Teil unseres wunderbaren Projektes. Dadurch setzen sie nicht nur ein sehr deutliches Zeichen für mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, sondern helfen auch unzähligen Wildbienen und anderen Insekten so direkt, wie es wohl nur vom eigenen Garten übertroffen werden könnte.